SWR Bestenliste März 2020 (3. März 2020, SWR2)

Im Freiburger Literaturhaus haben Daniela Strigl, Michael Braun und ich mit Carsten Otte über vier Titel der Bestenliste des Monats März 2020 gesprochen: „Vom Wind verweht“ von Margaret Mitchell, „Ach, Virginia“ von Michael Kumpfmüller, „Etwas ganz Persönliches. Briefe von Paul Celan“ und „Die roten Stellen. Autobiographie eines Prozesses“ von Maggie Nelson. Nachhören lässt sich die Sendung hier.

Die SWR-Bestenliste März 2020 (19. Februar 2020, Literaturhaus Freiburg)

Seit Februar 2020 gehöre ich der Jury der SWR-Bestenliste an und darf nun mit 29 Kolleginnen und Kollegen monatlich lesenswerte Bücher vorschlagen und hin und wieder auch auf der Bühne vorstellen. In Freiburg werden Michael Braun, Daniela Strigl und ich moderiert von Carsten Otte über vier Titel der März-Bestenliste sprechen. Gesendet wird eine Aufzeichnung davon dann am 03.03.2020 um 22.05 Uhr auf SWR2. Näheres zur Veranstaltung in Freiburg hier. Nachhören lässt sich die Sendung derzeit hier, ab April dann im Archiv der Sendung.

Gesprochen haben wir über die Neuübersetzung von Margaret Mitchell „Vom Wind verweht“ durch Andreas Nohl und Liat Himmelheber (Antje Kunstmann Verlag), über „Ach, Virginia“ von Michael Kumpfmüller (Kiepenheuer&Witsch), über den Band „etwas ganz Persönliches“ mit Briefen von Paul Celan (Suhrkamp Verlag) und über „Die roten Stellen. Autobiographie eines Prozesses“ von Maggie Nelson (Hanser Berlin).

Peter Michalzik: Die Liebe in Gedanken (23. November 2019, WDR3, Gutenbergs Welt)

Dreiecksgeschichten sind kompliziert. Peter Michalzik erzählt in „Die Liebe in Gedanken“ eine sehr eigenartige Dreiecksgeschichte. Sie beruht auf Briefen, die der 1875 geborene Rainer Maria Rilke, der 1890 geborene Boris Pasternak und die 1892 geborene Marina Zwetajewa gewechselt haben.
Die erdachte und in Worte gefasste Liebe zum jeweils anderen als einer Verkörperung des Fremden, die Liebe zu den jeweils fremden Ländern Deutschland bzw. Rußland und ihren Zeit-Bildern, die Liebe zur Poesie, zu Wort, Imagination und Traum, hat einen worttrunkenen Briefwechsel gezeitigt. Meine Rezension von Peter Michalziks Biographie dieses Dreiecks gibt es in „Gutenbergs Welt“ zu hören, nach der Ausstrahlung ist sie abrufbar über diesen Link.