Gender in den schönen Künsten (8. März 2020, hr2)

Geschlechterbilder sind in der Literatur des Fin de Siècle ein vorherrschendes Thema. Schnitzler, Mann oder später Woolf stellen animalische Liebe, Homosexualität und sogar Geschlechtertausch offen in ihren Werken zur Schau. Ab den 1990ern erleben Genderfragen wieder ein Revival und werden von Judith Butler bis Elfriede Jelinek heiß diskutiert. Doch welche Auswirkungen hat der immer fluider werdende Geschlechterbegriff auf die Rollenbilder unserer Gesellschaft? Wie wirkt sich dies auf Familienkonzepte oder Machtstrukturen aus – und wie reagiert die Kunst?

Über diese und weitere Fragen diskutierten der Autor und Übersetzer Jan Wilm, die Wiener Dramatikerin und Autorin Marlene Streeruwitz  sowie Anna Bergmann und Anna Haas im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine. Einen gekürzten Mitschnitt der Sendung kann man am 08. März 2020 ab 12.04 Uhr auf hr2 nachhören.

SWR Bestenliste März 2020 (3. März 2020, SWR2)

Im Freiburger Literaturhaus haben Daniela Strigl, Michael Braun und ich mit Carsten Otte über vier Titel der Bestenliste des Monats März 2020 gesprochen: „Vom Wind verweht“ von Margaret Mitchell, „Ach, Virginia“ von Michael Kumpfmüller, „Etwas ganz Persönliches. Briefe von Paul Celan“ und „Die roten Stellen. Autobiographie eines Prozesses“ von Maggie Nelson. Nachhören lässt sich die Sendung hier.

Die SWR-Bestenliste März 2020 (19. Februar 2020, Literaturhaus Freiburg)

Seit Februar 2020 gehöre ich der Jury der SWR-Bestenliste an und darf nun mit 29 Kolleginnen und Kollegen monatlich lesenswerte Bücher vorschlagen und hin und wieder auch auf der Bühne vorstellen. In Freiburg werden Michael Braun, Daniela Strigl und ich moderiert von Carsten Otte über vier Titel der März-Bestenliste sprechen. Gesendet wird eine Aufzeichnung davon dann am 03.03.2020 um 22.05 Uhr auf SWR2. Näheres zur Veranstaltung in Freiburg hier. Nachhören lässt sich die Sendung derzeit hier, ab April dann im Archiv der Sendung.

Gesprochen haben wir über die Neuübersetzung von Margaret Mitchell „Vom Wind verweht“ durch Andreas Nohl und Liat Himmelheber (Antje Kunstmann Verlag), über „Ach, Virginia“ von Michael Kumpfmüller (Kiepenheuer&Witsch), über den Band „etwas ganz Persönliches“ mit Briefen von Paul Celan (Suhrkamp Verlag) und über „Die roten Stellen. Autobiographie eines Prozesses“ von Maggie Nelson (Hanser Berlin).

Gender in den schönen Künsten (6. Februar 2020, Villa Clementine, Wiesbaden)

Geschlechterbilder sind in der Literatur des Fin de Siècle ein vorherrschendes Thema. Schnitzler, Mann oder später Woolf stellen animalische Liebe, Homosexualität und sogar Geschlechtertausch offen in ihren Werken zur Schau. Ab den 1990ern erleben Genderfragen wieder ein Revival und werden von Judith Butler bis Elfriede Jelinek heiß diskutiert. Doch welche Auswirkungen hat der immer fluider werdende Geschlechterbegriff auf die Rollenbilder unserer Gesellschaft? Wie wirkt sich dies auf Familienkonzepte oder Machtstrukturen aus – und wie reagiert die Kunst?

Über diese und weitere Fragen diskutieren der Jan Wilm, die Wiener Dramatikerin und Autorin Marlene Streeruwitz  sowie Anna Bergmann und Anna Haas. Sie bringen dazu jeweils zwei Referenzbeispiele mit: einen Text und ein Kunstwerk aus der Zeit des Fin de Siècle, die sie besonders inspirieren und die binären Kategorien infrage stellen. Ich moderiere. Näheres dazu hier.