Über mich

Willkommen!

Hier stelle ich meine Arbeit als freie Literaturkritikerin, Jurorin und Moderatorin vor und gebe Einblicke in mein Archiv.

Nach Stationen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Neuen Tag in Weiden und der Zeitschriftenredaktion von Schott Music in Mainz, rezensiere und schreibe ich für Print (der Freitag, Literaturblatt Baden-Württemberg, Frankfurter Hefte, mare) und für den Hörfunk (DLF, SWR, WDR, hr).

Für die Frankfurter Hefte arbeite ich seit Juni 2019 redaktionell am Kulturteil der Zeitschrift mit.

Ich bin Mitglied der Jury der SWR-Bestenliste, der Jurys für den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden, für den Peter-Huchel-Preis des SWR, für das „Buch des Monats“ Darmstadt, für den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, für den 2019 vergebenen Gertrud-Kolmar-Preis, sowie in den Jahren 2018 und 2020 für den GWK-Förderpreis.

An der Justus-Liebig-Universität Gießen und am DLL war ich tätig als Lehrbeauftragte und Gastdozentin für Literaturkritik.

Über Nachrichten und Anfragen freue ich mich, kontaktieren Sie mich gerne.

„Was Petersilie über die Seele weiß“. Lesung und Gespräch mit Alexandru Bulucz (19. Oktober 2020, HDH, Stuttgart)

Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Meine Gedichte sind meine Vita“ im Stuttgarter Haus der Heimat spreche ich am 19. Oktober 2020 mit dem Lyriker, Übersetzer und Kritiker Alexandru Bulucz über seinen Gedichtband „was Petersilie über die Seele weiß“ und über die Bedeutung der Gedichte von Paul Celan für das Schreiben von Alexandru Bulucz. Näheres dazu hier.

Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden 2020 (15. September, Villa Clementine, Wiesbaden)

Marion Poschmann bekommt für ihren Gedichtband „Nimbus“ den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden. Eva-Maria Leuenberger wird für ihren Band „dekarnation“ mit dem Förderpreis ausgzeichnet. Die Preisverleihung findet am 15. September in Wiesbaden statt. Björn Jager wird die Laudatio auf Eva-Maria Leuenberger halten, ich spreche über Marion Poschmanns „Nimbus“.

Sehnsuchtszeilen (15. August 2020, Landesmuseum Stuttgart)

Nachdem die Lesung der Textcollage über Sehnsucht im März 2020 ausfallen musste, wird sie nun doch noch nachgeholt. Irene Baumann, Jonathan Springer und ich werden im Rahmen von „Sommer im Schloss“, dem Sommerfestival des Landesmuseums Stuttgart auftreten.
Hier der ursprüngliche Ankündigungstext:
„Und schon die Minne konnte ein Lied davon singen: „Dû bist mîn, ich bin dîn“ – als eines der großen und tiefen Gefühle, quälend, schmerzhaft und bittersüß, lebt die Sehnsucht in ihrer Spannung aus Selbstbezogenheit, aus Sucht- und Seufzbewegungen auf der einen und der idealisierten Adressierung an ein meist weit entferntes Gegenüber auf der anderen. 2004 schaffte sie es sogar auf das Siegertreppchen um das schönste deutsche Wort auf Platz 3. Dabei bedeutete das mittelhochdeutsche „senen“ einst so viel wie „schlaff sein, unglaublich müde sein“. Die Romantik hat in den Künsten und in der Literatur durch Dichter wie Hölderlin, Eichendorff und Novalis’ blaue Blume der Sehnsucht neu zum Blühen gebracht. „Die romantische Sehnsucht liebte die Sehnsucht selbst. Man will gar nicht ankommen, sondern man will das Gefühl der Sehnsucht auskosten, denn das Ankommen könnte ja enttäuschend sein“, so der Romantikforscher Rüdiger Safranski. Große Sehnsuchtszeilen für Sie ausgewählt – quer durch die Lyrik- und Literaturgeschichte bis in die Gegenwart, eingeführt und kommentiert von Beate Tröger, Lyrikspezialistin und Literaturkritikerin.“
Und die Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.