Gertrud Kolmar Preis: Die Nominierten stehen fest

Am 9. Juli haben wir uns im Hessischen Literaturforum im Mousonturm in Frankfurt getroffen und aus den Einreichungen für den Gertrud Kolmar Preis 2019 drei Preisträgerinnen bestimmt. Ulrike Draesner, Pega Mund und Ronya Othmann werden am 27. September 2019 im Hamburger Thalia Theater ausgezeichnet werden. Nähere Informationen gibt es hier.

Notizen zu Theodor W. Adornos „Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit“ und Andreas Maiers „Die Familie“ (Frankfurter Hefte, Juli/August 2019)

In Ausgabe 7/8 mache ich mir Gedanken zu Andreas Maiers jüngstem Teil seines Zyklus „Ortsumgehung“. Ich möchte behaupten, dass die Sprache dieses Romans eine Art Gegensprache zu der des Verdrängens darstellt. Den Roman empfehle ich sehr zur Lektüre, er gehört für mich zu den wichtigsten, die ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Ein Link zum Essay findet sich hier.

Der steigende Wert der Selbstdefinition (Frankfurter Hefte, Juni 2019)

Anhand der Geschichte der Tätowierung lässt sich Kultur- und Religionsgeschichte als Mediengeschichte erzählen. Das Medium der Tätowierung, der Körper, das sichtbare »Ich bin« eines Menschen wird durch die Wahl der tätowierten Motive auch zu einem Statement des Ichs in seiner Subjektivität und Individualität. Mit Paul-Henri Campbell habe ich für die Frankfurter Hefte über sein Buch „Tattoo & Religion“ gesprochen. Nachlesen kann man das Interview hier.