Über mich

Willkommen!

Hier finden Sie einen Überblick über meine Arbeit als freie Literaturkritikerin, Jurorin und Moderatorin und bekommen Einblicke in mein Archiv.

Nach Stationen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Neuen Tag in Weiden und der Zeitschriftenredaktion von Schott Music in Mainz, rezensiere ich derzeit für Print (der Freitag, Literaturblatt Baden-Württemberg, Frankfurter Hefte) und  Hörfunk (DLF, SWR, WDR, hr).

Für die Frankfurter Hefte arbeite ich seit Juni 2019 am Kulturteil der Zeitschrift redaktionell mit.

Ich bin Mitglied der Jury der SWR-Bestenliste, der Jury für den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden, für den Peter-Huchel-Preis des SWR und für den 2019 vergebenen Gertrud-Kolmar-Preis.

Im Wintersemester 2019/20 unterrichte ich Literaturkritik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Über Nachrichten und Anfragen freue ich mich.
Kontaktieren Sie mich gerne.

„Berlin Hamlet“. Über einen Gedichtband von Szilárd Borbély (16. Mai 2020, WDR3, Gutenbergs Welt)

Für die Ausgabe „Schlimme Sachen“ des Büchermagazins „Gutenbergs Welt“ unter der Redaktion von Insa Wilke habe ich den Gedichtband „Berlin Hamlet“ des ungarischen Autors Szilárd Borbély in der Übersetzung von Heike Flemming besprochen. Die Rezension wird am Samstag, den 16. Mai 2020 um 15.04 Uhr ausgestrahlt. Näheres dazu und die Möglichkeit zum Nachhören nach Ausstrahlung der Sendung hier.

Celan lesen. Zum 50. Todestag Paul Celans (17. April 2020, SWR2 Forum, SWR2)

Vor 50 Jahren starb der Dichter Paul Celan. Mit seinem Suizid am 20. April 1970 in Paris endete ein Schriftstellerleben, das von dem nationalsozialistischen Völkermord an den Juden geprägt war.

1920 im rumänischen Czernowitz als Paul Antschel geboren, erlangte Celan mit seinem Gedicht „Todesfuge“ literarischen Weltruhm. Viele Auszeichnungen hat der Dichter erhalten, darunter den renommierten Büchner-Preis. Obwohl er bei wachsender Bekanntheit durchaus prominente Fürsprecher im Feuilleton hatte, blieb er zeitlebens seltsam isoliert im Literaturbetrieb. Nach seinem Tod aber schien die Verehrung grenzenlos zu sein.

Inzwischen erweitern neue Editionen seines umfangreichen Briefwechsel und biographischen Schriften den Blick auf einen Autor und dessen Schwierigkeiten, im Kulturleben der Nachkriegszeit Fuß zu fassen.

Wie aber wird Paul Celan heute gelesen? Warum sind seine berühmten Bände wie „Mohn und Gedächtnis“ so zeitlos und auf erschreckende Weise aktuell?

Darüber diskutieren Helmut Böttiger, Literaturwissenschaftler und Publizist, Joachim Seng, Bibliotheksleiter am Frankfurter Goethemuseum und Autor diverser Essays über Paul Celan, und ich mit Carsten Otte.