Willkommen auf meiner Seite!

Hier stelle ich mich als freie Literaturkritikerin, Jurorin und Moderatorin vor und gebe Einblicke in das Archiv meiner Rezensionen.

Nach Stationen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Neuen Tag in Weiden und der Zeitschriftenredaktion von Schott Music in Mainz, rezensiere und schreibe ich für Print (der Freitag, Literaturblatt Baden-Württemberg, Frankfurter Hefte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, mare) und für den Hörfunk (DLF, SWR, WDR, hr).

Für die Frankfurter Hefte arbeite ich seit Juni 2019 redaktionell am Kulturteil der Zeitschrift mit.

Ich bin Mitglied der Jury der SWR-Bestenliste, der Jurys für den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden, für den Peter-Huchel-Preis des SWR, für das „Buch des Monats“ Darmstadt, für den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, für den 2019 vergebenen Gertrud-Kolmar-Preis, sowie in den Jahren 2018 und 2020 für den GWK-Förderpreis.

An der Justus-Liebig-Universität Gießen, am DLL und in der Berliner Akademie für Lyrikkritik war ich tätig als Lehrbeauftragte für Literaturkritik.

Über Nachrichten und Anfragen freue ich mich, kontaktieren Sie mich gerne.

Über Rechte schreiben. Wie kann Literatur dem Populismus begegnen. (8. Juli 2021, Online-Veranstaltung der Bürgeruni Frankfurt am Main)

Populist*innen führen einen Kampf mit den Mitteln der Sprache. Sie kreieren politische Fiktionen über das vermeintliche Volk und seine Feinde. Schriftsteller*innen sind ihrerseits  Fiktionskünstler*innen. Sie erschaffen imaginäre Welten, die Identitäten aufzubauen und einzureißen vermögen. Sind sie damit prädestiniert, populistischen Bewegungen  entgegenzutreten? Und welche gesellschaftliche Funktion kommt ihnen angesichts des von Populist*innen vorangetriebenen Kulturkampfes zu? Die Verteidiger einer demokratischen Streitkultur fordern dazu auf, „mit Rechten zu reden“ (Per Leo et al.). Daraus ableitbar ist der Appell an Literaten, „über Rechte zu schreiben“. Doch sollte die Literatur wirklich für sich in Anspruch nehmen, als „Empathiemaschine“ gesellschaftliche Spaltungen imaginativ zu überbrücken? Liegt ihr Versprechen nicht viel mehr darin, Reflexionsräume zu schaffen, die das demokratische Miteinander atmen lassen?
Auf dem Podium diskutieren Tanja Dückers (Schriftstellerin), Lukas Rietzschel (Schriftsteller), Dr. Jan Wilm (Schriftsteller und Übersetzer) und ich mit Prof. Dr. Johannes Völz (Amerikanist, Goethe-Universität)

„Sage ich Du zu mir oder Sie?“ . Ein Abend für Helmut Heißenbüttel (26. Juni 2021, Literaturhaus Stuttgart)

Ein Abend anlässlich des 100. Geburtstags des großartigen Helmut Heißenbüttel, der als Autor und Kritiker an der Literaturgeschichte mitgeschrieben hat. Heißenbüttels Unterscheidung von Kritikern in diejenigen, die sich ihrer Sache immer ganz sicher sind und die Zweifler ist mir immer wie eine Laterne auf der Suche nach dem eigenen Kurs. Insofern freue ich mich besonders auf die literarischen Gedichtglückwünsche von Marcel Beyer, Zsuzsanna Gahse, Nancy Hünger und Ulf Stolterfoht, die ich moderiere. Näheres dazu hier.