Willkommen!

Hier stelle ich mich als freie Literaturkritikerin, Jurorin und Moderatorin vor und gebe Einblicke in mein Archiv.

Nach Stationen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Neuen Tag in Weiden und der Zeitschriftenredaktion von Schott Music in Mainz, rezensiere und schreibe ich für Print (der Freitag, Literaturblatt Baden-Württemberg, Frankfurter Hefte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, mare) und für den Hörfunk (DLF, SWR, WDR, hr).

Für die Frankfurter Hefte arbeite ich seit Juni 2019 redaktionell am Kulturteil der Zeitschrift mit.

Ich bin Mitglied der Jury der SWR-Bestenliste, der Jurys für den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden, für den Peter-Huchel-Preis des SWR, für das „Buch des Monats“ Darmstadt, für den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, für den 2019 vergebenen Gertrud-Kolmar-Preis, sowie in den Jahren 2018 und 2020 für den GWK-Förderpreis.

An der Justus-Liebig-Universität Gießen, am DLL und in der Berliner Akademie für Lyrikkritik war ich tätig als Lehrbeauftragte für Literaturkritik.

Über Nachrichten und Anfragen freue ich mich, kontaktieren Sie mich gerne.

Mely Kiyak „Frau sein“ und Deniz Ohde „Streulicht“ (Januar/Februar 2021, Frankfurter Hefte)

Über zwei Bücher, die über die Bedingungen der Sozialisation von Frauen nachdenken, schreibe ich in den Frankfurter Heften. Mely Kiyaks Bericht ihres Werdegangs zur Autorin und Deniz Ohdes Roman „Streulicht“ lassen sich in gewisser Hinsicht gut vergleichen. Sie zeigen, dass sich etwas getan hat in Sachen Emanzipation, sie zeigen aber auch, dass der Weg, sich aus den lähmenden Fesseln der eigenen Herkunft zu lösen, noch immer gerade Frauen eine Menge Kraft abverlangt. Mehr dazu hier oder im Heft, das auf der Seite bestellt werden oder in gut sortierten Bahnhofsbuchhandlungen erworben werden kann.

Tove Ditlevsen „Kindheit“ (16. Januar 2021, WDR 3, Gutenbergs Welt)

Insa Wilke hat für „Gutenbergs Welt“ mit mir über den ersten der drei Bände der „Kopenhagener Trilogie“ von Tove Ditlevsen gesprochen. „Kindheit“ ist ein Buch, das mich fasziniert, ebenso wie die beiden folgenden Bände „Jugend“ und „Abhängigkeit“. Ursel Allenstein hat diese Texte, die bereits Ende der 1960er bzw. Anfang der 1970er erschienen sind und Dokumente eines autofiktionalen Schreiben ante festum sind, hervorragend übersetzt. Das hier ist eine Leseempfehlung! Bzw. auch eine Hörempfehlung, denn alle drei Teile erscheinen auch als Hörbücher, eingelesen von Dagmar Manzel.
Wer sich die Sendung anhören will, bitte: hier.