SWR Bestenliste, Aufzeichnung in Mainz, 17. Juni 2026

Im Gespräch mit Gregort Dotzauer, Christoph Schröder unter der Moderation von Carsten Otte wird es gehen um Marie Luise Kaschnitz „Orte“, Elfriede Jelinek „Unter Tieren“, Dana Grigorcea „Tanzende Frau, blauer Hahn“ und Peter Hruškas Gedichtband „Und ich sah mein Gesicht“. Aufgezeichnet wird in der Kakadu Bar im Theater Mainz.

Fremd und vertraut. Unterwegs in Paris mit der Schriftstellerin Anne Weber (7. September 2025, 14:05 Uhr, SWR Kultur)

Ein Paris, wie man es nicht kennt, Streifzüge durch die Banlieue abseits der touristischen Routen. Mit Anne Weber war ich im März 2025 unterwegs auf einer Entdeckungsreise  auf den Spuren ihres 2024 erschienenen Romans „Bannmeilen“.

Nur wenige Kilometer Luftlinie trennen das grelle Heulen der Drogenhändler, die in der Pariser Banlieue vor der Polizei warnen, vom Läuten der Glocken der romanischen Église Saint-Sulpice im vornehmen Quartier de l’Odéon.

Dazwischen liegen Welten.

Nachzuhören ist das Feature hier

Dana Vowinckel: „Gewässer im Ziplock“. (18. April 2024, Literaturhaus Villa Clementine, Wiesbaden)

Die Schriftstellerin Dana Vowinckel erzählt in ihrem Roman „Gewässer im Ziplock“ über jüdisches Leben in der Gegenwart und die Suche nach Identität. Die Geschichte endet an Jom Kippur 2023, kurz vor dem schrecklichen Terrorangriff der Hamas.

Während der Vater in der Synagoge die Gebete leitet, steckt Margarita mitten in der Pubertät. Ihren Sommer verbringt sie in Chicago bei den Großeltern, dabei sehnt sie sich nach Berlin, wo all ihre Freunde sind. Doch die Wiedersehensfreude in Deutschland währt nur kurz, wenig später sitzt sie auch schon in einem Flugzeug nach Jerusalem, um dort Zeit mit ihrer entfremdeten Mutter zu verbringen. Gemeinsam reisen sie durchs Heilige Land, wo lang verkrustete Konflikte wiederaufbrechen und alte Rollen neu gedacht werden.

DANA VOWINCKEL ist Jahrgang 1996 und lebt als Autorin in Berlin. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2021 wurde sie für einen Auszug aus „Gewässer im Ziplock“ mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet, 2023 erhielt sie den Mara-Cassens-Preis. Mit dem Roman war sie 2024 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.