Auf der Suche nach einer zarteren Sprache
19 Jahre nach dem monumentalen Buch „(Krieg und Welt)“ erscheint mit „Z Ypsilon X“ erneut ein immens weit ausgreifendes, zugleich feinst gesponnenes dreibändiges Buch des Schriftstellers und Übersetzers Peter Waterhouse, das entlang der Biographie der Großeltern Fragen nach dem Verhältnis von Macht, Gewalt und Sprache, nach den Möglichkeiten und Grenzen der Sprache aufwirft und durchdenkt. „Z Ypsilon X“ ist ein Buch, das sich mit den Verheerungen zweier Weltkriege auseinandersetzt und das bis in unsere Gegenwart reicht. Es erscheint in drei Teilbänden und birgt in sich viele Bücher, mit denen es in ein Gespräch tritt. In diesem groß angelegten Text macht sich ein Erzähler auf die Suche nach den verborgenen Seiten seiner Familiengeschichte. Er tut es anhand etlicher Biografien ihrer Mitglieder: der seines Großvaters, seiner Großmutter und im dritten Band anhand des Halbbruders seiner Mutter.
Der Erzähler nähert sich seinen Figuren oft so sehr, dass er in ihnen aufzugehen scheint. Er lenkt den Gang des Textes, aber immer wieder sprechen auch der Großvater oder die Großmutter. Der Erzähler nähert sich auch Figuren aus Romanen und den Autoren anderer Werke, auch ihnen kommt hin und wieder die Erzählerrolle zu. Eine der Lebensgeschichten, die einen vieler möglicher Wege durch das Textgebirge von „Z Ypsilon X“ bahnen kann, ist die Geschichte von Edgar Alker. Geboren 1898, gestorben im Januar 1944 als Soldat im Zweiten Weltkrieg, wird er an der welcher Nation? Militärakademie ausgebildet. Alker kämpft als junger Mann im Ersten Weltkrieg, wird verwundet, überlebt den Krieg. 1919 verliebt er sich in die polyglotte und feinsinnige Stummfilmpianistin Marketá Lukasová, genannt Grete, geboren im mährisch-schlesischen Troppau, einer Stadt, die nach dem Ersten Weltkrieg an die Tschechoslowakei fiel.
Das Paar, das zwei Kinder bekommt, liest viel und einträchtig. Edgar Alker träumt davon, selbst Dichter zu werden. Doch das ist ihm nicht möglich: 1 „Die Wörter sind Tote. Die Toten. Ich kann die Toten nicht wiederholen und wieder töten. Die Wörter sind gebraucht, verbraucht. Ich kann nicht beginnen. Ich fang an und kann nicht beginnen. Ich kann die Wörter nicht sprechen; kann sie nicht lebendig machen. Was ist zu tun? Ich lese Gedichte. Ich will Dichter sein.“ Reichsschriftleiter statt Dichter Stattdessen wird Alker, der hier die Rolle des Erzählers innehat, im März 1938 zum Schergen der Nationalsozialisten im Amt des Hauptschriftleiters.
Was ist es, das ihn hindert und hemmt, seine Sprache lebendig zu erfahren, obwohl er sie doch schreibend gebraucht? Hat er nicht 1927, nach der Geburt der zweiten Tochter in Graz, den Artikel Lebensbilder aus dem Gebärhaus über die Not alleinstehender Frauen auf der Gebärstation in der sozialdemokratischen Monatsschrift „Die Frau“ verfasst? Hat er nicht 1928 einen Vortrag über Karl Kraus in der Kammer für Arbeiter und Angestellte gehalten? Was stimmt nicht mit seiner Sprache? Was bringt diesen aufmerksamen Menschen dazu, Reichsschriftleiter zu werden, ideologiekonforme Artikel für das „Kleine Blatt“ zu verfassen, die populäre Volkszeitung des Vorwärts-Verlags, die ab 1934 unter der Regierung durch Engelbert Dollfuß und Kurt von Schuschnigg zum nationalsozialistischen Parteiblatt umgebaut wird? Wieso bleibt er in diesem Amt, so lange bis er eingezogen wird und an der Front stirbt, wovon ein Brief des Oberst Sieber an seine Frau kündet?
„Ich habe die harte Pflicht, Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, den Heldentod Ihres Gatten, Herrn Hptm. Alker mitzuteilen. Er ist am 10.1.44 beim Sturm auf Latanzy, ca 15 km südostw. Winniza seinen Männern vorausstürmend gefallen.“
Alkers Enkel stellt sich den biographischen Brüchen des Großvaters mit Behutsamkeit. In einer recherchierenden Annäherung hinterfragt er permanent seine Beobachtungen, Funde und Entdeckungen, untersucht sie auf ihre Widersprüche hin. Sie zeigen sich beispielsweise beim Blick auf die Geschwisterreihe seiner Mutter, der jüngeren Tochter von Edgar und Grete Alker. Denn Edgar Alker war Vater eines dritten, unehelichen Kindes, von dem seine Frau wusste, für das er Unterhaltszahlungen leistete.
„Sie hatten einen Bruder. Sie hatten keinen Bruder. Sie waren drei Geschwister. Sie waren zwei Geschwister.“
Wer „Z Ypsilon X“ liest, wird immer wieder mit solchen nur auf den ersten Blick paradoxen Aussagen konfrontiert. Der Versuch des Erzählers, eine Sprache zu finden, die familiären Wort- und Sprachlosigkeiten, die Tabus und das unbewusst Weitergetragene in ihrer Widersprüchlichkeit fassbar zu machen, ist prägend, und seine Recherche zeigt, dass, wer in der Geschichte nach Ursachen von Gewalt und Geheimnissen sucht, auf Zufallsfunde und Interpretation angewiesen bleibt und Ambivalenzen aushalten muss, wenn es um die Frage nach der Wahrheit geht. Sein Weg des Sich-Annäherns an die Geschichten der Toten und an ein anderes Verstehen führt über die Literatur: Denn die Großeltern waren leidenschaftliche Leser. Was von ihrer Bibliothek übriggeblieben ist, wurde bis zum Tod der Großmutter verwahrt:
„Waren die Bücher das Erbe? Sie zählte sie im Testament nicht auf und die zwei Erbinnen wollten sie nicht haben. Die ältere der beiden Töchter ließ die Bücher im Regal stehen und ließ das Regal stehen; die jüngere Tochter nahm in der leeren, schon hallenden Wohnung die Bücher aus dem Regal, packte sie in zwei Reisetaschen und nahm sie mit und nahm in der Trauer sich nicht Zeit für die Bücher, die ja vielleicht nicht Bücher der Mutter waren, sondern Bücher des Vaters.“
In diese Bücher und die darin verzeichneten Widmungen und Anstreichungen, bis in die feinsten kleinsten Zeichen hinein, vertieft sich der Erzähler. Das literarische Archiv der Großeltern ist ein literarisches Archiv der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zugleich eines beider Weltkriege. Es ist eines, in dem den Archivalien, zum Beispiel einem Lesezeichen, ein Eigenleben zugesprochen wird:
„Ein Jahrhundert lang hatte niemand das Zeichen verschoben. Ich nahm es in die Hand. Zwei hellbraune Schatten waren dort, wo es so lange lag, ein schmaler Schatten oder Braunton auf der linken Buchseite, einer auf der rechten Buchseite. Das Lesezeichen warf langsam und lang Schatten auf das Papier. Es wollte zurück in das Buch.“
Im Regal stehen Bücher von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Georg Trakl, Friedrich Hölderlin und Karl Kraus. In ihnen macht der Erzähler denkwürdige Funde. Er denkt sich so sehr in diese Bücher hinein, als wären die Figuren lebende Menschen. In den Schriften Simone Weils, in den Gedichten Georg Trakls, Friedrich Hölderlins sieht der Erzähler Fragen aufgeworfen, die auch er sich stellt. Und er macht in den Sprachebenen dieser Werke, in dem Umgang mit den kleinsten Zeichen der Sprache eindrucksvolle Entdeckungen über das, was man den ideologischen Gehalt dieser Werke nennen könnte. Die Bücher der Großeltern und die eigenen Lektüren sind in „Z Ypsilon X“ mehr als literarische Referenzen. Sie sind Spiegel der Menschen. Ihre Buchstaben, Worte und Zeichen werden so intensiv studiert und betrachtet, dass sie sich in lebendige Sprache verwandeln. Oft wirken sie lebendiger als die Toten. Sie zeigen Parallelen zur Familiengeschichte. In einem Buch des österreichischen Schriftstellers Peter Altenberg findet er eine Widmung des Großvaters an seine Frau, geschrieben, als sie zum zweiten Mal schwanger wird:
„In der dritten Zeile der drei Zeilen langen Widmung stand: Zum Geist des ungeborenen ,P. A.‘. Wusste er, der über den Geist eines Ungeborenen schrieb, was er schrieb? (War er selbst ungeboren? War er gestorben? Noch tot?) Wusste der Leser, der ein Jahrhundert später den Geist eines Ungeborenen sah, was geschrieben stand?“
Der Enkel als Stellvertreter Der Erzähler und Enkel mutmaßt, dass mit der festgestellten Schwangerschaft ein Wunsch aufflammt: Das noch ungeborene Kind soll an Edgar Alkers Stelle zu einem Dichter werden, dessen Ansehen dem des von ihm verehrten Altenberg gleichkäme. Doch es wird in seiner legitimen Ehe kein männlicher Nachkomme geboren, das zweite Kind ist eine Tochter. Sie wird später, ebenso wie ihre ältere Schwester, ihr Kind Peter nennen – ganz so, als wüsste sie von dem Wunsch des Vaters.
Der kleinere Peter, wie die Familie ihn nennt, der transgenerational tatsächlich Dichter geworden ist, ohne den Wunsch des Großvaters bewusst gekannt zu haben, kann auch die Antwort auf die Frage finden: Warum war dem Großvater das Dichten nicht möglich? Seine Interpretation der Anstreichungen des Großvaters in den Schriften von Karl Kraus, insbesondere in dem epochalen, in Gänze unspielbaren Drama „Die letzten Tage der Menschheit“ und „Bei den Tschechen und bei den Deutschen“, aus dem völlig zerlesenen Exemplar der Essay- und Glossensammlung „Die Sprache“, bringt ihn auf die Spur zu dieser Antwort: Das Lesen und Nachdenken über Karl Kraus’ Texte hat Edgar Alker ein Danaergeschenk beschert: die Einsicht, dass es ihm nicht gelingen kann, eine bestimmte Art von Sätzen zu schreiben, wie Karl Kraus sie anstrebt und hervorbringt, und die Einsicht, dass es seiner Sprache an Offenheit, Einfühlungsvermögen, Fähigkeit zur Stille mangelt, an der Bereitschaft:
„Daß dem, der im Wort denkt wie ein anderer in der Farbe und wieder ein anderer im Ton, es nicht nur die Welt aufmacht, sondern sie auch wechseln läßt, wenn jenes da steht oder dort; daß nicht immer nur eine Mehlspeise, sondern manchmal auch ein Gedicht ein solches sein kann, ja sogar eine Prosazeile, und daß weit hinter dem Begreifen des Sinns eine Letter ein Gedanke sein könnte: solcherlei geht dem Leser so wenig ein, daß er vor dem klarsten Abbild jenes Erlebnisses, in dem nur die Verbindung von Sprachlichem und Stofflichem ein Rätsel bleibt, strauchelt und den Satz, der alles was in ihm enthalten ist sich selbst verdankt und sich darum von selbst versteht, mißversteht.“
Der Erzähler begreift auch, dass der Großvater schmerzlich, aber eben sehr bewusst eingesehen hat, dass Dichten bedeutet, mit einer Sprache umzugehen, die aus sich selbst schöpft und sich selbst genügt. Er begreift, dass sein Großvater eben keine wegbereitenden nationalsozialistischen Schriften las. Stattdessen kapituliert der Großvater, der schon als Junge Soldat wurde, als erwachsener Mann und passionierter Leser ausgewiesen demokratischer, emanzipatorischer, sprach- und gesellschaftskritischer Bücher davor, weiter nach einer derart sich selbst genügenden, aus sich schöpfenden und erleidenden Sprache zu suchen, wie sie Karl Kraus zur Verfügung hatte.
„Der Roman stellte den Roman dar. […] Anstatt der Kunst dankbar zu sein, daß sie einen den Gegenstand verkennen lehrt. Da war der Schriftsteller wehrlos. Da war er wehrlos vor dem Satz. Wehrlos vor dem Aufsatz ,Bei den Tschechen und bei den Deutschen‘. Da sah er in dem 1937 erschienenen Buch den wehrlosen Schriftsteller. Da war das Schreiben wehrlos und ohne Hemmung. Da war die Wehrlosigkeit nahe der Wahrheit. Da war das Wehren unwahr. Da wurde er Mitglied der Deutschen Wehrmacht.“
Edgar Alker kapituliert, indem er sich, so paradox es klingen mag, einer wehrhaften Sprache ergibt, sie als ideologische Waffe einsetzt. Die Versehrung, die er als junger Mensch im Ersten Weltkrieg erfahren hat, hat seine Sprache mitgetroffen, sie trifft zu tief, wirkt zu giftig. Der Enkel erkennt:
„Ich glaube, ihr habt getötet und ihr habt nicht sterben lernen können. Wenn man tötet, kann man nicht sterben lernen. Wo man tötet, kann man nicht sterben lernen.“
Sterben zu lernen, das hieße im Sinne einer zarteren Sprache, die „Z Ypsilon X“ sucht, wehrlos zu werden, sich der Schwäche anzuvertrauen, der Stille. Es hieße, sich auch den Zwischenräumen zwischen den Worten zu widmen. Mit diesen Überlegungen und Einsichten des Erzählers, der in „Z Ypsilon X“ immer wieder zum Sprachrohr der Großvaters Edgar Alker wird, kann einem Klaus Theweleits 1977/78 erschienene Untersuchung „Männerphantasien“ in den Sinn kommen. Die Studie über die sexuelle, psychologische und soziopolitische Vorgeschichte des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik legt dar, dass der Faschismus nicht ein Konglomerat von Ideen ist, sondern dass der Typus von Leuten, die den Faschismus ermöglichen, diejenigen mit angsterfüllten Körperzuständen sind.
Wo Theweleit in seiner Auseinandersetzung mit Textdokumenten von Soldaten den Kern des Faschistischen in der Angst vor Körperauflösung ausmacht, könnte man mit „Z Ypsilon X“ eine weitere Keimzelle des Faschistischen in der Angst vor der Stille ausmachen, vor dem Leisen, der Pause, vor einer schwachen, offenen und poetischen Sprache. Und, wie der Erzähler erkennt, im Nichtertragen der Erinnerung an den Krieg:
„Die Erinnerung ertrug anders, trug anders. Sie arbeitete anders. Sie arbeitete untätiger. Sie ertrug eigentlich nicht. Die Erinnerung war eine schwache Persönlichkeit. Die Soldaten, zurückgekommen nach Hause, konnten keine schwachen Persönlichkeiten werden? Sie bewaffneten sich? Sie gingen zu den Freikorps und Wehren und trugen wieder Uniform? Sie trugen und trugen. Der Krieg hörte nicht auf.“
Das obsessive Projekt, das Peter Waterhouse mit „Z Ypsilon X“ zur Sprache bringt, leuchtet von diesem Punkt an umso deutlicher ein. Waterhouse, der schreibend mit dem Wort zu schaffen haben möchte, der die Sprache er- und durchlebt, macht sie selbst zur wichtigsten Protagonistin von „Z Ypsilon X“. Eine „wunderbare Wahrnehmungsgeduld“ attestierte ihm Ilma Rakusa im Jahr 2007 in ihrer Laudatio zum Erich-Fried-Preis. Diese Wahrnehmungsgeduld fordert „Z Ypsilon X“ auch von den Lesern, belohnt sie aber reich mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit. Das monumentale Buch von Peter Waterhouse ist der gelungene Versuch, sprechend und denkend offen zu bleiben, jedes Sprechen als eine Form des Übersetzens zu begreifen. Es ist der gelingende Versuch, im Sprechen bewusst zu halten, dass mit jedem Übersetzen, mit jedem Versuch, etwas in Worte zu fassen, das, was jenseits der Worte und Zeichen in der Sprache wirkt, das Singende, Poetische gefährdet ist.
Der Erzähler formuliert in „Z Ypsilon X“ häufig Sätze, die Aussagen sein könnten, als Frage. Er sucht nach einer Form des Sprechens, die der erleidenden Sprache von Karl Kraus nahekäme, dem
„alles sich selbst verdankenden Satz. Alles in Karl Kraus’ Schriften war buchstäblich. Alles war buchstabiert, weil die Buchstaben und Zwischenräume und Zeichen dachten. Ich hatte Zeit und große Geduld.“
Diese große Geduld prägt „Z Ypsilon X“. Der Erzähler hat sie, so kann man vermuten, auch von der Großmutter. Anhand ihrer Geschichte wäre ein weiterer Gang durch „Z Ypsilon X“ möglich: Marketá Lukosová, die Stummfilmpianistin, die sich nach der Nachricht vom Tod ihres Mannes Edgar tagelang einschließt, war der leisen Töne fähig. Sie war Dichterin, ohne zu dichten, und hat ihres Mannes Unfähigkeit zu dichten wissend ertragen. Auch anhand der Geschichte von Rainer Büren, dem unehelichen Sohn Edgar Alkers, die im dritten der drei Bände zur Sprache kommt, ließe sich mit einem anderen Fokus über „Z Ypsilon X“ sprechen.
Büren, der in den 1980er Jahren die Bundesregierung und den UNOGeneralsekretär in Nahostfragen beriet, erscheint, ganz wie der erzählende Enkel, als jemand, in dem sich der Wunsch des Großvaters, Dichter zu werden, auf Umwegen realisiert hat. Vom Ende von „Z Ypsilon X“ her wäre nun nachzudenken über die vielen Interpretationsmöglichkeiten dieses Titels, der das Ende an den Anfang stellt, der auffordert, die Richtung zu ändern, der, wie es im Buch heißt, englisch ausgesprochen den Modus des Fragens als integralen Bestandteil des Alphabets begreift: „Ex why Zed?“
Der Titel verweist auf das Ende jeglichen Sprechens, das dennoch immer wieder unternommen werden muss, wenn man verstehen will. „Z Ypsilon X“ ist ein epochales Buch, weil es die Unendlichkeit der Sprache jenseits ihrer Zeichenhaftigkeit verkörpert, weil es nicht nur den Ursprüngen von Gewalt insbesondere in der Sprache auf die Spur kommen will, sondern weil es nach einer Sprache sucht, die sich gegen wehrhaftes Sprechen stellt. In der friedfertigen Schärfe seines Denkens und Sprechens ist es ein bedeutendes Antikriegsbuch – und schon allein deshalb von höchster Aktualität.
Nachzuhören ist die Besprechung hier.
