Rezension Steffen Popp „Im Dickicht mit Reden und Augen“ (Der Freitag)

Steffen Popp hat das Gedicht einmal mit einer Schaltung verglichen, „die mit verschiedenartigen Lampen und Strahlern bestückt zunächst dunkel herumsteht“. Dickicht mit Reden und Augen heißt der dritte Gedichtband des 1978 geborenen Lyrikers. Jedes Dickicht ist, wie die dunkel herumstehende Schaltung, ebenfalls eine tendenziell dunkle Angelegenheit, ein Terrain, durch das man sich seinen Weg erst bahnen muss. Ob die im Titel genannten „Reden“ und die „Augen“, die an eine Comiczeichnung denken lassen, in der weiße Augäpfel mit dunklen Sehschlitzen aus einer schwarzen Fläche starren, eher beruhigen oder verstören? Weiterlesen!

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