Über mich

Willkommen!

Hier finden Sie einen Überblick über meine Arbeit als Literaturkritikerin, Jurorin und Moderatorin und bekommen Einblicke in mein Archiv.

Nach Stationen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Neuen Tag in Weiden und der Zeitschriftenredaktion von Schott Music in Mainz, rezensiere ich heute für Print und  Hörfunk, arbeite als Moderatorin und bin seit 2018 Mitjurorin für den Orphil-Preis der Stadt Wiesbaden, den Münchner Lyrikpreis, den GWK-Förderpreis und ab 2019 für den vom SWR verliehenen Peter-Huchel-Preis und den 2019 zum ersten Mal vergebenen Gertrud-Kolmar-Preis, den Julietta Fix ins Leben gerufen hat. Ich bin außerdem Mitglied im Redaktionsbeirat der Frankfurter Hefte.

Über Nachrichten und Anfragen freue ich mich. Kontaktieren Sie mich gerne.

Verleihung des Peter-Huchel-Preises (3. April 2019, Staufen i. Br.)

Im Januar hat sich die Jury in Freiburg beraten. Am Ende traf die Wahl zum diesjährigen Peter-Huchel-Preisträger den 1977 in Dresden geborenen, heute in Zürich lebenden Thilo Krause, der für seinen Gedichtband „Was wir reden, wenn es gewittert“ ausgezeichnet wurde.
Hier kann man die Preisverleihung, die traditionell in Staufen, dem letzten Wohnort Peter Huchels stattfindet, nachhören. Sie ist vom SWR aufgezeichnet worden, zu hören ist eine Lesung Thilo Krauses, meine Laudatio, und Krauses Dankrede. Hier ein kurzer Bericht des SWR zur Feier.

Von Korallen sprechen (mare April/Mai 2019)

In der Ausgabe April/ Mai 2019 ist der Essay „Von Korallen sprechen“ erschienen, den Paul-Henri Campbell und ich im Sommer 2018 gemeinsam geschrieben haben — eine sehr glückliche und produktive Zusammenarbeit! Wir erzählen darin, wie die Geschichte des Great Barrier Reef im 20. Jahrhundert mit literarischen Mitteln erzählt wird und stellen einige Gedichte vor, die Paul-Henri Campbell ins Deutsche übersetzt hat. Kat Menschik hat Illustrationen aus ihrer so charaktervollen Feder beigesteuert und nun „schwimmt“ der Text hinaus ins Offene und Freie!

„Cherubinischer Staub“ und „geschriebes. selbst mit stein“ (Deutschlandfunk, 11. März 2019)

Vor Weihnachten haben Michael Braun, Jan Wilm und ich für den Büchermarkt über zwei im Jahr 2018 erschienene Gedichtbände gesprochen. Der Büchermarkt spricht in diesem Zusammenhang von „Stimmen lyrischer Sprachmagie“: Christian Lehnert sucht nach der Präsenz des Göttlichen. Der Hermetiker Rainer René Mueller erkundet in der Tradition Paul Celans den „Hallraum“ deutscher Unheilsgeschichte. Beide Autoren knüpfen damit an religiös-theologische, beziehungsweise kulturelle Existenzfragen an.
In Muellers Band hab ich eines der für mich schönsten Gedichte seit langem entdeckt.
Nachhören kann man den Beitrag hier.