Wer in Frankfurt lebt, kennt die Naxos-Halle, nur wenige dagegen kennen die Geschichte des Werks, und nur wenige wissen etwas über die jüdischen Familie Pfungst. Arthur Pfungst, Sohn des Gründers Julius Pfungst, der von 1864 bis 1912 lebte und als Freigeist für die Trennung von Kirche und Staat eintrat, sich in der Erwachsenenbildung engagierte, einen eigenen Verlag gründete, und ein leidenschaftliches Interesse an fernöstlicher Philosophie und Religion hatte, schrieb neben wissenschaftlichen und journalistischen Texten auch Lyrik und mit „Laskaris“ ein Versepos, das zu seiner Zeit mehrere Auflagen erlebte. In einem Vortrag im Rahmen der Tagung zu Ehren Arthurs Pfungsts stelle ich das literarische Werk des Autors vor.
