Identität und Zugehörigkeit reflektieren, in Landschaften auf Spurensuche gehen, Sprachen erproben und kombinieren – dies sind Themen und Herangehensweisen, die in den Texten „åben die erda“ von Liv Thastum und „Wörterbuch einer Nomadin“ von Volha Hapeyeva zentral sind. Auch wenn das eine ein Lyrik- und das andere ein Essayband ist, so scheinen sie sich doch gegenseitig zu belegen, zu kommentieren, zu ergänzen. Über diese besondere Verbindung beider Arbeiten bringt die Moderatorin Beate Tröger die Autorinnen ins Gespräch.
Volha Hapeyva hat 2022 den WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für ihren Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ verliehen bekommen. Liv Thastums Text „Abzulegen, das Blau“ wurde 2024 mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreis ausgezeichnet.
