Die Stadt und der Text (Deutsches Architekturmuseum, 5. Juni 2019)

Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte und der Text dieser Geschichte hat viele Autoren. Zu ihnen zählen insbesondere auch alle diejenigen, die das Schreiben zu ihrer Profession gemacht haben. Wie Autoren und Autorinnen der Gegenwart an der Geschichte Frankfurts mitschreiben, welche Bilder der Stadt sie in ihren Erzählungen, Romanen und Gedichten entwickeln und wie und ob sich ihre Fiktionen der Stadt von einer dokumentarischen Sichtweise unterscheiden, beleuchtet dieser Vortrag anhand literarischer exemplarischer Frankfurt-Beschreibungen.

Ann Cotten: „Lyophilia“ (19. Mai 2019, SWR2, „lesenswert“-magazin)

Für das „lesenswert“-Magazin in SWR2 habe ich Ann Cottens „Lyophilia“ gelesen. Was mir dazu eingefallen bzw. daran aufgefallen ist, kann man in der Sendung am Sonntag, den 19. Mai um 17.05 Uhr unter dem Titel „Der lange Schatten der Geschichte – Neue Prosa, die vom Terror erzählt“ hören, in der auch neue Bücher von Asli Erdogan, Anselm Neft, Alina Bronsky und Dirk Brauns vorgestellt werden. Man kann die Sendung auch nachhören, hier.

Szczepan Twardoch: „Wale und Nachtfalter“. Tagebuch vom Leben und vom Reisen (27. April 2019, WDR, Gutenbergs Welt)

Insa Wilke hat mich in ihre Sendung eingeladen, um mit ihr über Szczepan Twardochs „Wale und Nachtfalter“ zu sprechen. Twardoch, hierzulande als Romanautor bekannt, in Polen gefeiert, schreibt übers Reisen, übers Schreiben, über Schlesien, wo seine Familie seit Generationen lebt, und immer wieder denkt er auch über die sogenannten letzten Fragen nach. Wer Genaueres wissen, will, höre am Samstag zu, oder später nach, auf der Seite von Gutenbergs Welt, und zwar hier.

„Die Freischwimmerin“. Über zwei Bände von Monika Rinck (25. April 2019, Der FREITAG)

Ja, ich gebe es zu, es besteht ein Zusammenhang zwischen meiner Begeisterung für das Schwimm-Kapitel in Monika Rincks Münsteraner Poetikvorlesung und meiner eigenen Schwimmsucht. Nichtsdestotrotz gehören Rincks Gedichte, Essays, Lieder zu den mir liebsten Lektüren der jüngeren Zeit. Und so habe ich meiner Begeisterung über den Sammelband „Champagner für die Pferde“ und den neuen Gedichtband „Alle Türen“ in einem Artikel im FREITAG auch alle Türen geöffnet. Lust und Freude sind ja auch im Kritikerinnenalltag nicht so selbstverständlich, wenn es also mal der Fall ist, dann Champagner! Galopp! Ab ins Wasser!

Angelika Overath „Ein Winter in Istanbul“ (13. Januar 2019, Salonlesung Berliner Zimmer, Berlin-Schöneberg)

Am Sonntag, dem 13. Januar 2019 um 11:30 Uhr liest Angelika Overath im Salon „Berliner Zimmer“ aus ihrem jüngsten Roman „Ein Winter in Istanbul“ und wir sprechen über das Buch, „das erkennbar aus ihrem eigenen Stipendiatsaufenthalt in Istanbul und ihrer intensiven Beschäftigung mit der aktuellen Türkei wie mit den historischen Bedingungen der byzantinischen und osmanischen Ära schöpft“ (Angela Gutzeit, Deutschlandfunk)