Interview mit Mary Pepchinski und Wolfgang Voigt über die Ausstellung „Frau Architekt“ im Deutschen Architekturmuseum

Am 19. September 2017 habe ich ein Interview geführt mit Mary Pepchinski und Wolfgang Voigt, zweien von insgesamt drei Kurator*innen der Ausstellung „Frau Architekt“, die vom 30. September bis zum 8. März 2018 im Deutschen Architekturmuseum zu sehen ist.
Es war ein überaus anregendes und engagiertes Gespräch über Genderfragen, den Berufsstand und die Konzeption der Ausstellung. Wir haben aber auch nachgedacht über Fragen der Vermittlung und darüber, dass dieses Thema trotz der großartigen und intensiv durchdachten Ausstellung, die zu sehen sich unbedingt lohnt, noch lange nicht ausgeschöpft ist. „Frau Architekt II“ könnte sofort konzipiert werden.

Das Interview wird in der Novemberausgabe der Frankfurter Hefte erscheinen. Die Ausstellung läuft im Deutschen Architekturmuseum, ein umfangreiches Begleitprogramm gibt es im Museum und an weiteren Orten.

Gespräch mit Jan Wagner über „Der verschlossene Raum“ am 22.3.2017 (Literaturhaus Frankfurt)

Mit Jan Wagner habe ich am 21.03.2017 über seinen Prosaband „Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa.“ (Hanser Verlag: Berlin 2016)  im Literaturhaus Frankfurt gesprochen. Es war ein sehr stimmiger und schöner Abend, bei dem noch niemand wusste, dass Wagner ein Vierteljahr später den Georg-Büchner-Preis zuerkannt bekommen würde. Während der Vorbereitung habe ich mich daran erinnert, wie ich vor zehn Jahren mit ihm ein Interview geführt habe, in einem Berliner Atelier, damals über seine ersten beiden Gedichtbände und seiner Herausgeberschaft von „Lyrik von Jetzt“, gemeinsam mit Björn Kuhligk. Milde Melancholie, Freude über das gewachsene Werk.

Gespräch mit Terézia Mora „Die Liebe unter Aliens“ am 4.11.2016 (Hessisches Literaturforum)

Am 4. November 2016 habe ich im Hessischen Literaturforum, Frankfurt am Main, mit Terézia Mora über ihren Erzählungsband „Die Liebe unter Aliens“ (Luchterhand: München 2016) gesprochen. Die Erzählungen sind extrem gut, inhaltlich und handwerklich. Es war Ewigkeiten hergewesen, dass ich Moras Band „Seltsame Materie“ gelesen hatte, beim Lesen von „Die Liebe unter Aliens“ hatte ich den Eindruck, dass schon im Debut alles angelegt war, was diese Autorin so besonders macht. Mora for Büchner-Preis!