Ina Hartwig: Wer war Ingeborg Bachmann (Der Freitag)

Nun ist das Buch nicht erschienen: Es ist eindrucksvoll, überraschend, überaus reflektiert, im Ton zugleich skrupulös und selbstbewusst, welch eindrucksvolle Kombination. Du, glückliches Frankfurt, hast eine Kulturdezernentin, die weiß, dass Kultur das Unterschiedene braucht, liebt, fördern muss. Meine Besprechung des Bandes für den FREITAG kann man nachlesen, und zwar hier!

Porträt Kerstin Preiwuß (Literaturblatt Baden-Württemberg)

Vor Jahren habe ich für den Freitag den zweiten Gedichtband von Kerstin Preiwuß besprochen, seitdem verfolge ich die Veröffentlichung Ihrer Gedichtbände und Romane. Mit „Nach Onkalo“ stand Preiwuß auf der diesjährigen Longlist zum Deutschen Buchpreis, und ich muss sagen, ich hätte es berechtigt gefunden, sie auch auf die Shortlist zu nehmen. Es geht mit dabei nicht um die Platzierung auf einer ja immer in gewisser Weise willkürlichen und subjektiven Liste, sondern darum, die Aufmerksamkeit auf eine Autorin zu richten, deren Umgang mit Sprache, deren Charakterisierung ihrer Figuren weit aus dem herausragen, was derzeit als Belletristik mit Anspruch gehandelt wird. Preiwuß‘ Sprache reflektiert sich im Moment des Vollzugs in ungewohnter und eindrucksvoller Weise.
Für das Literaturblatt Baden-Württemberg habe ich einen Artikel über Preiwuß‘ bis dato erschienene Roman- und Gedichtbände geschrieben, nachzulesen ist es hier.

Ijoma Mangold: Das deutsche Krokodil (Rowohlt)

Für das Literaturblatt Baden-Württemberg habe ich eine kurze Besprechung zu Ijoma Mangolds „Das deutsche Krokodil“ geschrieben. Ein merkwürdiges Buch, das zwischen Autobiographie, soziologischem Selbstversuch und Bildungsroman määndriert. Ich habe ziemlich dran herumgekaut, aber zugleich fasziniert immer weitergelesen. Brüchige Bücher bleiben lange im Gedächtnis und lassen sich unter Umständen gut disktuieren. Das hier gehört dazu.

Über „Rot“ von Ted Hughes (Fixpoetry)

Für das Literaturportal Fixpoetry habe ich meine Lektüreeindrücke zu Ted Hughes‘ Gedicht „Rot“ aus seinem letzten zu Lebzeiten erschienenen Gedichtband „Birthday Letters“ aufgeschrieben. Es gibt auch eine Version, die mit mehr Fußnoten arbeitet. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne bei mir melden. Hier geht es zur Online-Version. Lesen!